Und, wie ist es so, mit Kind? – Teil 2

Als meine Freundin M. mich neulich bei einem Treffen fragte, wie es so sei, das Leben mit Kind, und mich um die ehrliche Schilderung eines typischen Tages bat, erzählte ich ihr hier, wie stressig und anstrengend manche Tage mit dem kleinen Mann sind.

Aber: Oft ist es anders. Meistens sogar. Stressig – ja. Anstrengend – auch. Aber vor allem einfach nur schön. Lustig. Voller kleiner großer Glücksmomente. Ich muss sie nur sehen wollen! Denn mal ehrlich: Wie der Tag läuft (oder vielmehr, wie ich ihn wahrnehme!) hängt zu einem großen Stück von mir, meiner Geduld und dem Grad meiner Ausgeschlafenheit ab.

Deshalb, liebe M., nun noch einmal: Die Schilderung eines normalen Tages mit dem kleinen Mann…:

Die Nacht war gut, gelb-grün. Aber eher grün, denn der kleine Mann ist nur einmal richtig aufgewacht und hat sich schnell von mir beruhigen lassen. Abgesehen von dieser kurzen Unterbrechung habe ich gut geschlafen. Halb 7 ruft er nach mir. Dieses gemurmelte und noch verschlafene „Mama“ ist so süß, dass ich grinsen muss.

Ich hole das Kind in mein Bett und lasse ihn mit dem Wecker spielen. Ab und an kuschelt er sich kurz an mich heran und macht dazu „mmmmm“. Ich könnte ihn fressen, so sehr liebe ich dieses Brummeln. Gerade an mich gelehnt, beginnt der kleine Mann zu drücken. Boah, stinkt das! Das findet auch der kleine Mann und macht laut „puuuuh“. Wir müssen beide kichern. Weiterlesen

Advertisements

Und, wie ist es so, mit Kind? – Teil 1

Eine Freundin von mir ist schwanger und als wir uns neulich trafen, bat sie mich, von einem durchschnittlichen Tag mit dem kleinen Mann zu erzählen. Was ich den ganzen Tag so mache. Welche Aufgaben anfallen. Wie es so sei, das Leben mit Kind.

Also, liebe M., an dem Nachmittag, an dem wir in unserem Lieblingscafé saßen, hätte ich Dir (wäre ich dazu gekommen) vermutlich folgendermaßen geantwortet:

Wie es ist, das Leben mit Kind? Anstrengend! Du hast keine freie Minute! Ein Vollzeit-Job (Nein, eigentlich schlimmer: rund um die Uhr, 7 Tage die Woche)!

Nehmen wir den Tag unseres Treffens…:

Die Nacht war mittelmäßig, gelb-grün vielleicht. Der kleine Mann wird halb 7 wach, ruft nach mir. Ich bin noch nicht ausgeschlafen, morgenmuffelig.

Müde hole ich den kleinen Mann zu mir ins Bett, hoffe, dass er noch ein paar Minuten weiter schläft. Pah, wäre ja auch zu schön gewesen. Er will spielen. Jetzt! Und Hunger hat er. „Puuuuh“, angestrengtes Drücken. Prima, jetzt ist die Windel voll – noch vor dem ersten Kaffee. Also gleich aufstehen… Weiterlesen

,,Erwischt“! – Nominierung zum ,,One lovely Blog Award“

Ich freue mich sehr (und bin auch ein kleines bisschen stolz!), denn: Ich wurde zum „One lovely Blog Award“ nominiert! Und sogar gleich zwei Mal. Zum einen von Katharina von M.O.M.M. und zum anderen von Sandy von Bibliotheksfräulein. Vielen, vielen Dank dafür!

Hier die „Spielregeln“ des Awards:

  • Bedanke dich bei der Person, die dich nominiert hat und verlinke diese in deinem Post.
  • Erwähne selbst die Regeln.
  • Veröffentliche sieben Fakten über dich.
  • Suche selbst weitere Blogger für den Award aus und teile ihnen deine Nominierung mit.

Nun, also sieben Dinge über mich…:

  1. Ich bin eine echte Schlafmütze. Am liebsten schlafe ich bis mittags, und mache trotzdem noch einen (nachmittäglichen) Mittagsschlaf. Ich bin schlecht gelaunt und ein wahrer Morgenmuffel, wenn ich unausgeschlafen bin – da hilft leider auch das süßeste Lächeln des kleinen Mannes nichts.
  2. Mit meinen To-do-Listen verbindet mich eine echte Hassliebe. Ich schreibe täglich etwas Neues dazu, und brauche sie, weil ich unglaublich vergesslich bin und das Gefühl nicht leiden kann, etwas auf gar keinen Fall vergessen zu dürfen. Und ich verfluche sie, da mich durch die nie leeren Listen ständig das Gefühl begleitet, nicht „fertig“ zu sein und immer etwas zu tun zu haben.
  3. Ich gehe nur Laufen oder ins Fitnessstudio, weil Weiterlesen

Du machst mich heute…

…ängstlich.

Du bist krank. So richtig schlimm krank. Durchfall und Erbrechen und Bauchweh und Fieber. Den ganzen Tag liegst Du matt und müde neben mir auf dem Sofa und schläfst und schläfst. Manchmal wachst Du kurz auf und wimmerst. Rufst leise „Mama“, hältst mich ganz fest und kuschelst Dich fester an mich heran. Und schläfst sofort wieder ein.

Ich wecke Dich immer wieder, um Dir Getränke einzuflößen. Trinken ist wichtig. Trink, mein Schatz, trink! Bist Du einfach von der Krankheit erschöpft und müde oder ist Deine Schläfrigkeit schon Apathie und Zeichen der Austrocknung? Ich weiß es nicht. Das macht mich verrückt. Es macht mir Angst. Weiterlesen

Das kannst Du schon (März 2015):

  • mit Deinem Lauflernwagen in einem Affenzahn durch die Wohnung flitzen.
  • rasend schnell krabbeln.
  • „Verstecken“ und „Fangen“ spielen und dabei vor Freude kreischen.
  • Tiergeräusche nachahmen. Treffsicher bist Du dabei allerdings noch nicht: Oft rufst Du beim Spazieren laut: „määääh“ und zeigst auf einen Hund (was meistens für herzliche Lacher der Hundebesitzer sorgt). Wenn ich aber „Hund“ sage, dann kommt ein „wauwau“ von Dir. Auch auf Deine Kuscheltiere, das Quietscheentchen, oder die Käfer in Deinem Bilderbuch machst Du mich mit „mäh“ aufmerksam. Alle Vögel und Federvieh machen „nagnagnag“ – das ist schonmal nicht so verkehrt.
  • mit uns kuscheln. (Dann heißt es: schnell intensiv genießen! Denn nach drei Sekunden springst Du wieder auf und hast Besseres zu tun…) Weiterlesen

Von grünen Nächten

Die Nächte mit unserem kleinen Mann decken die ganze Palette zwischen „Horrornächten“ bis „Durchschlafen“ ab. Wie das bei den meisten Babys, pardon: Kleinkindern, eben ist. Nach mehreren wirklich schlechten Nächten, in denen das Kind nachts so fünf Mal wach war und unendlich lange brauchte, um wieder einzuschlafen, bin ich immer fürchterlich müde und übellaunig. Und was ich dann auch bin: frustriert. Denn nach jeder Phase mit durchgeschlafenen Nächten hoffe ich (naiverweise!), dass es ab jetzt immer – oder wenigstens fast immer – so weiter geht. Oder bitte zumindest ohne solch ganz schlimmen Horrornächte! Der Mann hingegen sieht das Ganze viel positiver als ich und meint, es sei bisher stetig besser geworden. Ich war da skeptisch.Um mich aufzumuntern und unsere Nächte mehr im Blick zu haben – ganz objektiv und nicht durch die übermüdete Pessimismus-Brille – hatte er einen Vorschlag: Weiterlesen