Das kleine große Glück im Alltag finden – die Nadel(n) im Heuhaufen…

Der Alltag hält uns mit festem Griff gefangen. Manchmal kommt mir jeder Tag gleich vor, wie in einem ewigen Hamsterrad: Aufstehen, Arbeiten, Spielplatz, Abendessen, Ins-Bett-bringen, Arbeiten oder Fernsehen, Schlafen, Aufstehen, Arbeiten,…

Es ist anstrengend und die Sonne fehlt mir. Ich mag diese graue Jahreszeit nicht, bekomme schon zum Sommerende Herbstdepressionen. Gibt es das? Herbstdepressionen? Wie Frühjahrsmüdigkeit?

Ich arbeite, kümmere mich um den kleinen Mann, esse und schlafe. Ganz mechanisch, es funktioniert, aber es macht keinen Spaß. Die Zeit rast, das Leben fliegt vorbei.

Du merkst schon: In den letzten Wochen war ich oft unzufrieden, gestresst und trübsinnig.

Aber damit ist jetzt Schluss!

Ich habe beschlossen, damit aufzuhören: Mit dem Selbstmitleid, dem Stress, dem Hetzen, dem Jammern und der Unzufriedenheit! Denn das gibt es doch alles nur, weil es in meinem Kopf ist – und das heißt, ich kann es auch ändern.

Das Leben festhalten, es nicht vorbei ziehen lassen, die kleinen großen Momente wieder bewusst wahrnehmen und sich daran erfreuen! Einige Dinge von der selbst erstellten To-Do-Liste streichen! Was passiert schon, wenn wir in dieser Woche nicht Staub wischen oder ich das Mittagessen unterwegs kaufe statt zu Hause zu kochen? Eben…

Also, auf geht es!

Die klein-großen Momente der letzten Tage!:

  • Der kleine Mann rennt. Es ist zu drollig, wenn er tapsig und laut lachend vor mir wegrennt, um gefangen zu werden.
  • Genauso, wie er vor mir weg rennt, rennt Emil auch auf mich zu, um sich in meine Arme zu werfen. Hach, könnte dieser Moment bitte in Zeitlupe ablaufen. Mit Kitschmusik untermalt eine perfekte Szene aus einem Schmalzfilm.
  • Das Kuscheln vorm Einschlafen. Ich liebe es!
  • Emil trampelt vor Freude auf der Stelle, wenn ich ihn frage, ob wir uns ein Brötchen vom Bäcker holen wollen.
  • Die Anerkennung einer Kollegin. Tat sehr gut…
  • Der kleine Mann grinst zufrieden und leckt die Schale seines allerersten Schokopuddings aus.
  • Emils aufmerksames und staunendes Gesicht beim Sandmann-Schauen.
  • Unser „Tiger-Spiel“: Der kleine Mann streckt mir seinen Fuß entgegen und faucht – bis ich die Tigermama spiele und ihn fauchend verfolge und ihn in den Fuß beiße.
  • Das Neueste: Der kleine Mann singt. Außerdem probiert er in letzter Zeit ständig Neues aus: Auf den Zehenspitzen und rückwärts zu laufen oder wie ein Bär zu stapfen. Zum Heulen komisch!
  • Die seltenen kurzen Momente, in denen ich ganz klar sehe, dass ich es „gut“ mache und stolz darauf sein kann: die Arbeit, Emil,…
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3 Gedanken zu “Das kleine große Glück im Alltag finden – die Nadel(n) im Heuhaufen…

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