Lebenszeichen

Ja, es gibt uns noch! 🙂

Der Sommer war (und ist es noch) chaotisch, heiß, anstrengend und voller Arbeit.

Wir waren eigentlich jedes Wochenende unterwegs, am See, im Schwimmbad, im Wald, besuchten Freunde und Familie.

Unter der Woche bestanden meine Tage zu einem großen Teil aus Arbeit. Ich hatte einige wichtige Aufträge und fand es sehr erfüllend, mich in meine Arbeit zu vertiefen.

Das beides zusammen war sehr schön – aber auch etwas anstrengend. Weiterlesen

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Bitte hier entlang…

Es gibt so unendlich viele, lesenswerte, lustige und unterhaltsame Blogs, dass ich soeben beschlossen habe, meine „Blogroll“ zu löschen.

Wieso das denn jetzt, das ergibt doch keinen Sinn!?

Doch. Denn ich hatte mir schon lange vorgenommen, die Liste meiner Mit-Mütter-Blog-Favourites zu überarbeiten – ABER: Ich kann mich einfach nicht entscheiden! Es gibt zu viele tolle Blogs!

Deshalb werde ich jetzt einfach nach und nach immer mal wieder einige meiner Bloglieblinge (in völlig ungeordneter Reihenfolge) vorstellen.

Los geht’s! Weiterlesen

Und, wie machst Du das, Anna? – Ein Interview mit mir…

Die wunderbare Okka Rohd* fragt andere Mütter regelmäßig „Und, wie machst Du das?“ – und ich freue mich sehr, ihren Mütterfragebogen beantworten zu dürfen.

Also, los geht’s!

Name: Anna

Alter: ü30…

Mutter von: Emil (1,5 Jahre)

Wie ist bei dir die Kinderbetreuung organisiert? Bist du zufrieden damit?

Emil geht in die Kita. Meistens bringt ihn sein Papa morgens gegen 8 Uhr dorthin und ich hole ihn am Nachmittag ab. Das variiert jeden Tag etwas. Ich schaffe es frühestens um 14 Uhr (was sehr selten vorkommt), meistens komme ich gegen 15 Uhr, aber an manchen Tagen auch mal erst 16:30 Uhr.

Da Emil sich dort sehr wohl fühlt und die Kita in unserer Nähe ist, sind wir sehr zufrieden mit unserer Betreuungssituation. Nur das schlechte Gewissen nagt immer mal wieder an mir – was ich jedoch versuche, zu überhören, denn sowohl dem kleinen Mann als auch mir selber tut die Kita-Betreuung gut. Ich habe manchmal eher das Gefühl, nicht an meinen, sondern an gesellschaftlichen Ansprüchen zu scheitern (z.B., dass Mütter ihrem Kind zuliebe die ersten drei Jahre zu Hause bleiben sollten oder es höchstens halbtags „fremd“betreuen zu lassen).

Unter welchen Bedingungen arbeitest du? Wie funktioniert das für dich?


Da Emil meistens von meinem Mann zur Kita gebracht wird, kann ich morgens zeitig mit arbeiten beginnen. Die Nachmittage verbringe ich dann gemeinsam mit dem kleinen Mann und abends – wenn der Papa übernimmt oder Emil schläft – arbeite ich noch einige Zeit (ebenso wie einige Stunden am Wochenende). Das funktioniert so ganz gut, und ich finde es schön, die Nachmittage mit meinem Kind verbringen zu können, aber oft verfluche ich die Arbeit abends, denn dadurch bleibt sehr wenig Zeit für meinen Mann und mich als Paar. Und richtige Familienzeit gibt es – abgesehen vom Abendessen, welches wir (fast) immer gemeinsam einnehmen – nur an den Wochenenden oder im Urlaub. Weiterlesen

Seit Du da bist…

…fahre ich viel seltener Auto.

…fahre ich Fahrrad nur noch im Schneckentempo und häufig auf dem Fußweg – aus Sorge, ein Auto könnte uns zu knapp überholen oder der Anhänger könnte umkippen.

…benutze ich meine (winzige) Lieblingshandtasche nicht mehr.

…koche ich häufiger. Und gesünder.

…höre ich weniger (meine) Musik.

…singe ich viel häufiger (seine Musik).

…habe ich Angst vor Autounfällen, übersehenen Treppenstufen, giftigen Beeren, unangeleinten Hunden, lebensbedrohlichen (Schnupfen-)Krankheiten, üblen Keimen und Bakterien, Kieselsteinchen, die nur so rufen „Verschluck mich!“,…

…schlucke ich meine Bedenken herunter und lasse ich den kleinen Mann trotzdem alles Mögliche selbst ausprobieren.

…kenne ich alle Spielplätze in der Umgebung. Vor allem die mit Schaukeln.

…weiß ich, welche Bäcker fein gemahlene Vollkornbrote haben.

…duze ich den Verkäufer vom Bäcker in unserem Kiez.

…weiß ich, dass unsere älteste Nachbarin sechs Enkelkinder hat, die alle weit weg wohnen.

…habe ich selten komplett saubere Klamotten an.

…habe ich meine Fähigkeit, den überquillenden Wäschekorb zu ignorieren, perfektioniert – bis ich die letzte saubere Hose aus dem Schrank nehme.

…wird die Milch nicht mehr schlecht.

Glückskinder

Sicher kennst Du das auch, oder?:

Dieses permanente Sich-Selbst-In-Frage-Stellen und das andauernde Überdenken der eigenen Erziehungsmethoden und aller klitzekleinsten Entscheidungen das Kind betreffend. Mir geht es zumindest so. Ständig. Die Frage „Mache ich es wirklich richtig so?“ ist mein ständiger Begleiter seit der kleine Mann da ist.

Darf er einen Nuckel haben? In welchen Situationen und bis zu welchem Alter bekommt er ihn? Wann beginnen wir mit Brei? Selber kochen? Und wenn mir das zu aufwändig ist, was ist an gekauften Breigläschen so verkehrt (oder ist es nur das Bild, das andere dann von mir haben könnten)? Wie wollen wir schlafen? Kind in unserem Bett? Und wird er sich einsam fühlen, wenn er neben uns im eigenen Bett schläft? Oder gar im eigenen Zimmer? Wird sein Vertrauen zu uns und unsere Beziehung darunter leiden? Sofort bei jedem Quietschen hingehen und trösten (Schließlich soll und möchte man sein Kind doch nicht weinen lassen – schon gar nicht allein!) oder kurz abwarten (Kinder müssen auch lernen, sich selbst zu regulieren und zu beruhigen!? Außerdem soll er doch auch lernen, dass andere Personen auch Bedürfnisse haben)? Wie reagieren, wenn er sich weh getan hat? Wie, wenn er „bockig“ ist? Wann ist ein „Nein“ nötig und sinnvoll und wann kann ich darüber hinweg sehen? Wie schlimm ist es, wenn mir die Geduld ausgeht? Wird er Weiterlesen

Bin dann mal weg…

…und zwar im Urlaub!

Ich freue mich schon sehr auf die Zeit zu Dritt, aber: Ich bin auch etwas melancholisch. Denn wenn wir aus dem Urlaub zurück kommen, startet die Eingewöhnung in die Kita… Und kurze Zeit später, werde ich wieder arbeiten gehen…

Nächste Woche werde ich mich trotzdem hier melden – das Tablet nehme ich mit.

Euch und Euren Familien wünsche ich wunderbare Osterfeiertage!

,,Erwischt“! – Nominierung zum ,,One lovely Blog Award“

Ich freue mich sehr (und bin auch ein kleines bisschen stolz!), denn: Ich wurde zum „One lovely Blog Award“ nominiert! Und sogar gleich zwei Mal. Zum einen von Katharina von M.O.M.M. und zum anderen von Sandy von Bibliotheksfräulein. Vielen, vielen Dank dafür!

Hier die „Spielregeln“ des Awards:

  • Bedanke dich bei der Person, die dich nominiert hat und verlinke diese in deinem Post.
  • Erwähne selbst die Regeln.
  • Veröffentliche sieben Fakten über dich.
  • Suche selbst weitere Blogger für den Award aus und teile ihnen deine Nominierung mit.

Nun, also sieben Dinge über mich…:

  1. Ich bin eine echte Schlafmütze. Am liebsten schlafe ich bis mittags, und mache trotzdem noch einen (nachmittäglichen) Mittagsschlaf. Ich bin schlecht gelaunt und ein wahrer Morgenmuffel, wenn ich unausgeschlafen bin – da hilft leider auch das süßeste Lächeln des kleinen Mannes nichts.
  2. Mit meinen To-do-Listen verbindet mich eine echte Hassliebe. Ich schreibe täglich etwas Neues dazu, und brauche sie, weil ich unglaublich vergesslich bin und das Gefühl nicht leiden kann, etwas auf gar keinen Fall vergessen zu dürfen. Und ich verfluche sie, da mich durch die nie leeren Listen ständig das Gefühl begleitet, nicht „fertig“ zu sein und immer etwas zu tun zu haben.
  3. Ich gehe nur Laufen oder ins Fitnessstudio, weil Weiterlesen

Stadt vs. Land

In den letzten zwei Tagen war ich zu Besuch bei einer Freundin. Sie wohnt mit ihrer Familie auf dem Land. Genauer: auf einem Bauernhof, in einem winzigen Dorf, nahe einer wirklich kleinen Kleinstadt, weit weg von einem größeren Ort oder gar einer Großstadt.

Ich wohne in einer Großstadt. Und ich mag es hier. Sehr. Trotzdem habe ich ab und zu so Gedanken, dass das Landleben mit Kind doch ach so schön und pittoresk und natürlich und einfach viel besser sei. Das sollte ich mir doch mal genauer anschauen!

Ich fuhr also morgens los. Weiterlesen