Das Ding mit der Vereinbarkeit. Oder: Was ein Kind alles kann…

Vereinbarkeit von Job und Familie? Unmöglich, oder? Oder zumindest sehr, sehr schwierig. Und anstrengend.

Das stimmt schon. Es IST anstrengend. Aber mal ehrlich: Über das erste Jahr mit dem kleinen Mann zu Hause habe ich das genauso gesagt. Vielleicht ist es immer irgendwie auch anstrengend mit einem kleinen Kind?

Und natürlich ist es tatsächlich schwierig, Arbeit und Familienleben zu managen, beides unter einen Hut zu bekommen, die Zeiten des Abholens, Arbeitens, Spielens zu planen und mit dem Partner und den Kollegen oder Vorgesetzten abzustimmen.

Aber, ich finde, mit der Vereinbarkeit ist es so ein Ding… Denn es ist nicht NUR anstrengend (zumindest nicht so viel mehr als sowieso mit Kleinkind). Es ist auch schön und erfüllend. Und noch etwas habe ich festgestellt: Es kann richtig gut tun! Verstehst Du nicht? Was ich meine, ist Folgendes: Weiterlesen

Das kleine große Glück im Alltag finden – die Nadel(n) im Heuhaufen…

Der Alltag hält uns mit festem Griff gefangen. Manchmal kommt mir jeder Tag gleich vor, wie in einem ewigen Hamsterrad: Aufstehen, Arbeiten, Spielplatz, Abendessen, Ins-Bett-bringen, Arbeiten oder Fernsehen, Schlafen, Aufstehen, Arbeiten,…

Es ist anstrengend und die Sonne fehlt mir. Ich mag diese graue Jahreszeit nicht, bekomme schon zum Sommerende Herbstdepressionen. Gibt es das? Herbstdepressionen? Wie Frühjahrsmüdigkeit?

Ich arbeite, kümmere mich um den kleinen Mann, esse und schlafe. Ganz mechanisch, es funktioniert, aber es macht keinen Spaß. Die Zeit rast, das Leben fliegt vorbei.

Du merkst schon: In den letzten Wochen war ich oft unzufrieden, gestresst und trübsinnig.

Aber damit ist jetzt Schluss!

Ich habe beschlossen, damit aufzuhören: Weiterlesen

Rezept gegen das schlechte (Mama-)Gewissen

Gibt es das? Wer eins kennt, bitte her damit!

Denn „eigentlich“ läuft alles gut: Die Arbeit macht mir Spaß, der kleine Mann fühlt sich in der Kita nach wie vor wohl und so hole ich jeden Nachmittag ein quietschvergnügtes Kind ab, um mit ihm den Nachmittag entspannt auf dem Spielplatz zu verbringen und anschließend mit ihm zu abendbroten und ihn ins Bett zu bringen. Danach ist ja dann immer noch Zeit für die noch-nicht-ganz-fertige-und-liegen-gebliebene Arbeit.

Das „aber“? Hier, bitteschön, ein ganz riesen-dickes-fettes, wie ich finde…: Weiterlesen

Es gibt uns noch, aber…

Das war ja absehbar: Der kleine Mann ist wieder krank… Nach den ersten Kita-Wochen nur eine Frage der Zeit.

Nachdem ich mich schon fast an meine freien Vormittage gewöhnt hatte, komme ich aktuell – und wie gewohnt mit Kind – zu gar nichts. Emil hat Fieber, liegt jammernd und jämmerlich auf dem Sofa. Oder im Bett. Oder in meinem Bett. Oder auf einem Stapel Decken auf dem Küchenboden. Moment – auf dem Fußboden? Ja. Sobald ich mich weiter als zwei Schritte von ihm entferne, fängt er an zu schluchzen und kläglich „Mama“ zu rufen. Er versucht, aufzustehen, ist dann aber zu schlapp, um mir hinterher zu laufen. Also nehme ich ihn immer in den Raum mit, in dem ich mich gerade aufhalte und lasse ihn sich auf das jeweilige provisorische Bett legen. Und da es in unserer Küche weder Sofa noch Bett gibt… (Fragt bloß nicht, wie ich auf Toilette gehe…!)

Deshalb ist es hier gerade etwas ruhig.

Was gibt es ansonsten zu berichten? Nicht viel. Ich hoffe, dass der kleine Mann schnell wieder gesund wird. Zum einen natürlich, damit es ihm rasch wieder besser geht, zum anderen aber auch – ganz egoistisch – damit ich meine letzten freien Tage noch etwas genießen kann! Denn Montag geht es wieder los bei mir… Ich bin schon fürchterlich aufgeregt und auch etwas besorgt, wie es wohl werden wird, so als working mom…